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schüppenhauer art+projects

Künstler:innen

Jim Avignon

Tina Bara

Cristina Barroso

Mary Bauermeister

Rilo Chmielorz

Johannes Deutsch

Alba D’Urbano

Esther Ferrer

Michael Gitlin

Freddy Paul Grunert

Horst Haack

Ute Heuer

Concha Jerez

Franz John

Hannelore Landrock-Schumann

Luca Lazar

Francesco Mariotti

Ben Patterson

Steven Rand

Vera Röhm

Chihiro Shimotani

Daniel Spoerri

Dominique Thevenin

Ben Vautier

Chronologie in Kürze

Im Oktober 1980 gründete Christel Schüppenhauer die Galerie „Pragxis“ in Essen-Kettwig mit dem Schwerpunkt internationale medienübergreifende Kunst (konkrete/visuelle Poesie bis Fluxus), konstruktiver und konzeptueller sowie osteuropäischer Kunst. Mit thematischen Ausstellungsprojekten, Katalogen, Editionen, Lesungen, Konzerten und Performances machte sich die Galerie bald einen Namen. 1985 expandierte die „Galerie Schüppenhauer“ und verlagerte den Standort in die Bismarckstr. 53 in Essen, gegenüber dem Folkwangmuseum. Parallel wurde ein Projektraum für junge und experimentelle Kunst, der „Raum II“, betrieben. Es folgten ab 1986 regelmäßige Teilnahmen an internationalen Kunstmessen wie Art Cologne, Art Frankfurt, ARCO Madrid, FIAC Paris, Art Brussels  u.v.a..

Die Galerie Schüppenhauer zog 1987 in die Kunstmetropole Köln und eröffnete am 2. Oktober 1987 in der Engelbertstr. 30 mit Ben Vautier. 1993 wechselte sie in größere Räume in der Bismarckstr. 60 und 1997 in noch größere in der Bismarckstr. 70, die auf jetzt 570qm - auch für junge Kunst im „Studio“ - alle Möglichkeiten der Kunstpräsentation boten. 2006 kam mit „schüppenhauer galerie + projekte“ ein kleiner Raum in der Luxemburger Str. 345 dazu, wo parallel Ausstellungen stattfanden. 2007 wurde die Bismarckstraße 70 zugunsten der überschaubaren Räume in der Luxemburger Str. 345 aufgegeben, in denen die Ausstellungs-tätigkeit bis Dezember 2012 fortgeführt wurde. In all den Jahren wurde der rote Faden des anfänglich festgelegten Galerie-Programms an den unterschiedlichen Orten weiter verfolgt. Nach mehr als 32 Jahren intensiver Galerie-Tätigkeit verabschiedete sich Christel Schüppenhauer zum Jahresende 2012 aus dem operativen Geschäft, um sich unter der gleichen Adresse als „schüppenhauer art + projects“ mehr den Ausstellungprojekten, der Kunstberatung und dem Kunsthandel zu widmen.

Viele große Ausstellungsprojekte sind während der aktiven Galerie-Zeit verwirklicht worden, zu denen meist Kataloge im Eigenverlag erschienen sind: u.a.1982 „Bilder aus der Slowakei part I, II, III“; 1984 „Bonjour Monsieur Kolar“; 1989 „WortLaut - Konzepte zwischen konkreter Poesie und Fluxus“, Übernahme vom Museum Bochum(1989) und der Vaclava Spala Galerie in Prag (1991); 1992 „Fluxus-Virus“, Köln, Übernahme von Praterinsel München (1991/92), Städtische Galerie, Erfurt (1994), Smolny Kathedrale St. Petersburg (1994), Haus des Künstlers, Moskau (1995); 1994 „Zwischen Zeit Raum I + II - Tendenzen osteuropäischer Kunst in den 60er bis 80er Jahren“; 1997 „m.e.s.s.a.g.e - Positionen aktueller Kunst“(5 curators offers 5 artists); 1999 „wordVolume. Künstler machen Worte“; „paintings now! Part I + II. Grenzbereiche der Malerei“; 2002 „Little Red Riding Wolf“, kuratiert von Gia Edzgveradze; 2003 „cynical culture“, Steven Rand selects; 2004 „Einladung zur Hinrichtung“, curated by Vadim Zakharov + Luca Lazar; „all things involved in all other things. Hommage à Mary Bauermeister zum 70. Geburtstag“; 2012 „Best of“ und „On the Road to Fluxus“ ( in Maastrichter Str. 26). Außerdem konnten Projekte als „Kunst am Bau“ mit Künstlern der Galerie verwirklicht werden, u.a. in München, Oberhausen, Ludwigshafen und Bergisch-Gladbach.

Vollständige Chronik 1980 bis 2022 (PDF)
Ausstellungsprojekte in der Galerie und außerhalb (Auswahl, PDF)

Biografie Christel Schüppenhauer

Geboren in Idar-Oberstein, Schule, Lehre (Industriekauffrau), kaufmännische Leitung des elterlichen Unternehmens. Heirat, 2 Töchter, Umzüge nach Saarbrücken, Lübeck, Essen, jeweils Jobs in Architekturbüros, Hausbau, Scheidung. Seit Ende der 60er bis heute zahlreiche Kunst-Erkundungs-Reisen nach West- und Osteuropa, Türkei, Iran, Brasilien, USA, Jemen, China, Japan, Mali, Cuba, Australien etc.

Folgenreiche Bekanntschaft mit der tschechoslowakischen Avantgarde 1969 in Prag als Basis für:

1980

Gründung der Galerie Pragxis in Essen-Kettwig mit Schwerpunkt internationale Konkrete/Visuelle Poesie, konkrete und konzeptuelle Kunst unter Einbindung der osteuropäischen Künstler:innen. Seit Beginn an Organisation von thematischen Ausstellungsprojekten in der Galerie und außerhalb in Zusammenarbeit mit Museen und Institutionen im In- und Ausland, Publikation von Katalogen und Editionen im Eigenverlag.

1985

Umzug als Galerie Christel Schüppenhauer nach Essen, Bismarckstr. 53, gegenüber dem Museum Folkwang und Eröffnung des RAUM II in der Hofterbergstraße, ein parallel bespielter Projektraum für junge experimentelle Kunst und Performance. Erste Ausstellung mit Ben Vautier und verstärkte Beschäftigung mit Fluxus.

1986/87

Erstes „Kunst im öffentlichen Raum“-Projekt mit der Skulptur von Timm Ulrichs, UMRAUM, 1987 ausgeführt in Essen-Rüttenscheid.

1987

Umzug der Galerie Schüppenhauer nach Köln in die Engelbertstr. 30. Eröffnung des Standortes Köln mit Ben Vautier und Schwerpunkterweiterung mit Fluxus.

1993

Umzug ins Galerie-Haus in der Bismarckstr. 60 im Belgischen Viertel.

1997

Umzug in die großzügigeren Räume in der Bismarckstr. 70 auf 2 Etagen und Einrichtung des parallel bespielten „Studio“ für junge experimentelle Kunst und Performance.

2006

Eröffnung der 2. Galerie in Köln in der Luxemburger Str. 345.

2007

Schließung der Räume in der Bismarckstr. 70 und Verlegung des Galerie-Standortes in die Luxemburger Str. 345 in Köln.

2012

Abschied vom operativen Galerie- und Ausstellungsbetrieb und Umbenennung in schüppenhauer art+projects. Nutzung des Standortes Luxemburger Str. 345 als Projekt-Büro mit temporärem Ausstellungsraum. Konzentration auf die Entwicklung und Durchführung von Ausstellungsprojekten (intermediale Kunst/Fluxus) für Institutionen sowie die Organisation und Ausführung von Ausstellungsbeteiligungen der langjährig betreuten Künstlerinnen und Künstler der Galerie.

31.12.2020

Aufgabe des Standortes Luxemburger Str. 345 und Verlegung des Projekt-Büros in die Luxemburger Str. 329, Fortsetzung der o.a. Tätigkeiten. Übergabe des Galerie-Archivs an das ZADIK.

Seit 1980 intensive Zusammenarbeit mit Galerien, Sammlern, Institutionen und Museen in Europa und den USA, seit 1985 regelmäßige Teilnahme an Messen u.a. Art Cologne, Art Frankfurt, ARCO Madrid, FIAC Paris, Art Brussels etc..